Wenn man stumm ist, schreibt man seine Seele auf Papier.
Und manchmal schreibt man Geschichte.

24. Juli 2013

skinnylove #10

Und egal was du hörst. Egal von wem und Egal wann. Ja, es mag wahr sein. Es mag wahr sein, dass ich mit dem einen Kontakt habe und mich habe von dem anderen küssen lasse. Aber es bedeutet mir nichts, und ja, ich bedauere es. Denn dadurch, dass es mir nichts bedeutet, bei keinem, wird mir schmerzlicherweise bewusst, dass ich nicht von dir weg komme. Es heißt doch so schön

Man vergisst erst dann eine Person, wenn man jemanden gefunden hat, der einem noch mehr bedeutet als diese.

Ich bin auf der Suche und das kannst du mir nicht übel nehmen. Du sagst mir, ich soll stattdessen lieber zu dir kommen und mit dir darüber reden, aber was habe ich noch zu sagen? Du weißt alles.. Ich sagte dir damals, dass das nicht mehr geht aus einem guten Grund..und so ein Problem löst sich nicht einfach in Luft auf.
Und wenn ich nun ganz ehrlich sein soll, habe ich aber einen großen Fehler begangen, als ich dachte, ich habe jemanden gefunden. Nimm es mir übel, aber denke daran, dass ich nur versuche über dich hinweg zu kommen, denn ich bin unglücklich so wie es jetzt ist. Und deswegen muss sich etwas ändern. Ich weiß auch nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber eins steht fest. Es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

6. Juli 2013

skinnylove #9

Wenn ich gewusst hätte, dass es das letzte mal sein würde, hätte ich dich fester umarmt
wir wechseln kein wort mehr miteinander, vielleicht, weil es zu viel zu bereden gibt.

skinnylove #8

Trotzdem ist da viel was verborgen bleibt; Und es scheitert nicht an der Förmlichkeit und es scheitert auch nicht, weil keiner zuhört, sondern einfach weils keiner ausspricht.

Ich sitze neben ihm und blicke aus dem Fenster und es ist als wäre alles Geschehene ungeschehen. Ich sitze neben ihm und blicke ihn an und sehe alles was ich will und die letzten Monate wollte. Ich denke nicht an das was war. Was hätte sein können. Was ich wollte. Ich sehe das, wonach ich die ganze Zeit suchte, was ich versuchte zu rekonstruieren. Ich sehe das Original vor mir und ich sehe auch, dass es eine Sache der Unmöglichkeit ist, dass mich jemals jemand so fühlen lassen könnte. Ich könnte jederzeit wieder mit jemandem so glücklich sein. Ich möchte ihn umarmen, möchte ihn küssen. Ich möchte schreien. Alles ist gut wie es ist. Er fehlt. Jeden Tag und Jede Nacht. Und wenn Menschen sagen, es vergeht mit der Zeit, lügen sie. Es wird schlimmer, mit jedem Mal, mit dem ich dich sehe. Nein, ich überlege nicht, ob ich es ihm sagen soll. Ich frage ihn einfach so, ob er mich umarmen will. Nicht, weil sein Geruch so beruhigend ist und mich fühlen lässt, als wäre alles in Ordnung. Nicht deswegen, weil es das schönste und vertrauteste Gefühl von allen ist. Nein. Einfach so.